Liebe Interessierte:

IDEE: Wie können Kinder psychisch belasteter Eltern frühzeitig und wirksam unterstützt werden? Was brauchen betroffene Familien von uns, damit sie Krisen durchstehen und auf ihre eigenen Ressourcen bauen können? Was ist wichtig, damit diese Kinder sich zu starken Erwachsenen in unserer Gesellschaft entwickeln können? Mehr lesen

5. Interdisziplinäre kantonale Tagung (erstmals zweisprachig)

Kinder psychisch belasteter Eltern

"Kulturen verbinden – Worauf achten?"

Anregungen, Diskussion und Auseinandersetzungen
für Fachpersonen und Betroffene

Samstag
27. Oktober 2018

8.30 - 16.30 Uhr
Kongresshaus Biel
Zentralstrasse 60
2501 Biel

Programm

Am Samstag, 27. Oktober 2018, findet in Biel/Bienne die fünfte kantonale und erstmals zweisprachige Tagung zum Thema Kinder psychisch belasteter Eltern statt. Diese Tagung richtet sich an Fachleute des Sozial-und Gesundheitswesens sowie des schulischen Bereiches als auch an Betroffene.

Thema der Tagung: „Kulturen verbinden – Worauf achten?“.

Herr Dr. med. Jean-Claude Métraux, Ethnopsychiater in Lausanne, hält einen Vortrag zum Thema „Zerreissprobe des Kindes zwischen Eltern und Fachpersonen – Vorbeugung einer doppelten Ausgrenzung“ auf Französisch. Frau Dr. med. Fana Asefaw, Kinderpsychiaterin, Clienia AG Littenheid, referiert auf Deutsch zum Thema „Transkulturelle Kompetenzen in der Arbeit mit geflüchteten Familien“. Herr Prof. Dr. Michael Kaess, Ordinarius an der Universität Bern und Klinikdirektor der Universitätsklinikfür Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Bern, schliesst den Morgen ab mit einem Inputauf Deutsch zum Thema “Transgenerationale Übertragung von negativen Kindheitserlebnissen und psychischen Erkrankungen”.

Alle drei Referate werden simultan übersetzt.  Mehr lesen.

Tagungs-Programm

Programm PDF

Motto Kulturen verbinden -  Worauf achten?
Ab 08.00 Uhr Eintreffen Kaffee, Abgabe Tagungsunterlagen
08.45 Begrüssung OK Biel und Schirmgremium
Begrüssungswort Christine Häsler, Regierungsrätin Erziehungsdirektion
Begrüssungswort Beat Feurer, Sozialdirektor Stadt Biel
Dr. Jean-Claude Métraux: " Zerreissprobe des Kindes zwischen Eltern und Fachpersonen – Vorbeugung einer doppelten Ausgrenzung"
10.15 - 10.45 Pause
Dr. Fana Asefaw: "Transkulturelle Kompetenzen in der Arbeit mit geflüchteten Familie"
Gilbert & Oleg
Prof. Dr. Michael Kaess: " Tansgenerationale Übertragung von negativen Kindheitserlebnissen und psychischen Erkrankungen"
12.30 - 13.30 Mittagessen
Gilbert & Oleg
14.00 Workshops
15.15 - 15.35 Pause
Podium "Kulturen verbinden - Worauf achten?"
16.30 Abschluss der Tagung OK und Schirmgremium

Workshops

/!\ Die Workshops 3, 9 und 14 sind ausgebucht.

  1. Le conseil de famille – Familienrat
    Leitung : Anne Fleury und Anne Zimmermann (Französisch)
  2. L’intraculturel dans l’intervention interculturelle
    Leitung : Tuncay Kaptan und Stéphanie Barreto (Französisch)
  3. AUSGEBUCHT | Kinder als Symptomträger
    Leitung: Marianne Röser und Luigi Bertoli (Deutsch)
  4. Integration und Inklusion betroffener Kinder in der Schule: Bewegungs- und Interaktionsbereich
    Leitung: Mirjam Schluep und Therese Niklaus Loosli (Deutsch)
  5. Rencontre avec les parents: jalons pour une approche fondée sur la reconnaissance
    Leitung : Jean-Claude Métraux (Französisch)
  6. Flucht in die Schweiz – Flucht in die Krankheit
    Leitung: Doris Bachmann (Deutsch)
  7. L’enfant parentifié
    Leitung: Nadia Ouahes-Ikni (Französisch)
  8. Migrationssprechstunde für Erwachsene: (fast) allein auf weiter Flur
    Leitung: Marie-Theres Wellinger und Jean Christian Muziek (Deutsch)
  1. AUSGEBUCHT | Psychoedukation: Wissen vermitteln – Kinder und Familien unterstützen
    Leitung: Pascal Gerber-Eggimann und Katrin Hodel (Deutsch)
  2. Kompetenz im Umgang mit geflüchteten Familien
    Leitung: Fana Asefaw (Deutsch)
  3. Peers und sozialpsychiatrische Familienbegleitung
    Leitung: Sybille Graber und Nicole Hirschi (Deutsch)
  4. Les critères applicables aux signalements de mise en danger des enfants de parent en souffrance psychique.
    Leitung: Camille Morou und Pierre-Yves Wenger (Französisch).
  5. Comment optimiser la collaboration entre les professionels de la sante et les interprètes
    Leitung: Awara Khdir und Laure Franck Ullmann (Französisch)
  6. AUSGEBUCHT | Befindlichkeiten und Bedürfnisse von Kindern psychisch kranker Eltern
    Leitung: Esther Holliger Müller und Martin Wiedmer (Deutsch)
  7. Austausch mit einer betroffenen Person
    Leitung: Christiane Zutter und Esther Banholzer (Deutsch)
Referierende

Dr. med. Jean-Claude Métraux, Ethnopsychiater in Lausanne
Dr. med. Fana Asefaw, Kinder- und Jugendpsychiaterin Clienia AG in Littenheid
Prof. Dr. med. Michael Kaess, Ordinarius an der Universität Bern und Klinikdirektor universitäre Kinder- und Jugendpsychiatrie KJP-UPD Bern

Podium

Moderation:
Annina Renk und Ursula Rätz
Teilnehmende:
Dr. Jean-Claude Métraux, Ethnopsychiater | Dr. Fana Asefaw, Kinderpsychiaterin | Nicole Hirschi und Christiane Zutter, Betroffene | Dr. Marie-Theres Wellinger, Erwachsenen-Psychiaterin | Tuncay Kaptan, Sozialarbeiter

Organisationskomitee

Annina Renk
Universitäre Psychiatrische Dienste
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Ambulante Kinder- und Jugendpsychiatrie und Tagesklinik Region Biel/Bienne
Ursula Rätz
Behördenmitglied
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
KESB Biel/Bienne

Downloads

Tagung 2017

inside out – outside in
Dr. med. Kurt Albermann, Sozialpädiatrisches Zentrum SPZ, Kantonsspital Winterthur, Institut Kinderseele Schweiz iks

Kooperationen und Zugänge halten, Schnittstellen und Rollenklärung der verschiedenen Akteure
Henriette Grenacher, dipl. Sozialarbeiterin FH Erika Wiedmer, Sozialarbeiterin BA FHNW Behördenmitglieder Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Thun

Wie rede ich mit Kindern über die psychische Krankheit eines Elternteils?
Nina Geiser Werren: lic. phil. Psychologin FSP, Erziehungsberatung Thun Florian Huggler: lic. phil. Fachpsychologe für Kinder- und Jugendpsychologie FSP, Erziehungsberatung Thun

Begreifen und Erleben statt “nur” Reden – Zugang mit Impact
Michael Gross: Dipl. Sozialarbeiter und dipl. Sozialpädagoge (FH), Supervisor/Coach BSO, Systemischlösungsorientierter Kurzzeittherapeut MAS FH, CAS Kindschutz BFH. Geschäftsführer Trial-interventionen mit Familienbegleitungen und begleiteten Pflegefamilienplatzierungen

Literaturliste

Tagung 2016

Tagungsprogramm

Bücherliste

Zeitungsartikel im “Unter Emmentaler”

Zugänge zu den verschiedenen Altersstufen lic.phil. Sabine Brunner Marie Meierhofer Institut für das Kind

Zugänge zum Vorschulkind
Prof. Dr. phil. Ute Ziegenhain, Kinder- und Jugendpsychiatrie / Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm

Kinder psychisch erkrankter Eltern im Schulalter
Fr. phil. Eva Brockmann, Beratungsstelle für Eltern, Kinder und JugendlicheCaritasverband Paderborn e.V.

Das Jugendalter
Christine Gäumann, institut kinderseele schweiz, Schweizerische Stiftung zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Tagung 2015

Wie erklärt man Mutterliebe (Präsentation)

Wie erklärt man Mutterliebe (Skript)
Sarah King, Dr. phil. Linguistin, Msc Psychologin, freie Journalistin

Kinder psychisch belasteter Eltern stärken – praktische Anregungen
Albert Lenz, Prof. Dr. phil., Dipl.-Psychologe, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Wie spreche ich mit Eltern, Kindern, Lehrkräften über Belastungen – Erfahrungen aus dem Alltag
Thomas Ihde-Scholl, Dr. med., Chefarzt, Psychiatrische Dienste der Spitäler Frutigen Meiringen Interlaken AG, Interlaken, Stiftungsratspräsident Pro Mente Sana Sabina Stör, Schulsozialarbeiterin, Gemeinde Matten

Wie geht die KESB vor? Fallbeispiel Messie-Mutter
Patrick Fassbind, Dr. iur., Advokat, MPA, Präsident KESB Bern, Vorsitzender der GL-KESB des Kantons Bern

«was wenn es schwierig wird?»
Patric Bill, Institutionsleiter Chinderhuus Ebnit, Gstaad

Das Sunnehus und massgeschneiderte sozialpädagogische Dienstleistungen und ein Fallbeispiel aus Prozesssteuerungssicht
Karin Rauber, Bereichsleiterin Prozesssteuerung, Sunnehus Oberland

Was, wenn es schwierig wird? Familienergänzende Hilfe bei hoher Belastung .Ein Fallbeispiel aus der Praxis.
Regula Schweizer, Dipl. Sozialpädagogin HFS, Psychiatrische Dienste der Spitäler Frutigen Meiringen Interlaken AG

Trial-Interventionen: systemische Familienbegleitung und begleitete Pflegefamilienplatzierung
Michael Gross, Dipl. Sozialarbeiter FH, Supervisor BSO, Geschäftsleiter Trial-Interventionen, Thun

Übersetzung Video «Young Carers»

Bilderbuch «Ciao come stai?»

Artikel Berner Zeitung

Buchempfehlungen

Tagungsprogramm

Tagung 2014

Flyer

Die Sichtweise direkt Betroffener
Ines Langenegger, Betroffenenvertreterin Ex-In, UPD

Kinder psychisch belasteter Eltern: Erklärungsmodelle/Auswirkungen/Interventionen
Dr. med. Michael Hipp, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes Hilden, DE

Schulperspektive zum Thema Kinder psychisch belasteter Eltern
Elisabeth Moser, Lehrkraft und schulische Heilpädagogin, Langnau i.E.

Die Marte Meo Methode
Dr. med. Therese Niklaus Loosli, Fachärztin FMH Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie Paar-, Familien-, Systemtherapeutin, Coach/Supervisorin systemis, Marte Meo Therapeutin und lizenzierte Marte Meo Supervisorin, Organisationsentwicklerin und Hochschuldozentin

Präventiver Blick Elternbildung/Starke Eltern-Starke Kinder
Claudia Berther, Pflegefachfrau, Liz. Marte Meo Supervisorin, zert. Kursleiterin Starke Eltern- Starke Kinder®, Wallbach

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Berner Angebote für psychisch belastete Eltern Teil 1
Dr. med. Stephan Kupferschmid, Leitender Arzt Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der UPD

Berner Angebote für psychisch belastete Eltern Teil 2
Prof. Dr. Allan Guggenbühl, Psychologe FSP, Kantonale Erziehungsberatung der Stadt Bern

Berner Angebote für psychisch belastete Eltern Teil 3
PD Dr. med. Sebastian Walther, Chefarzt und Stv. Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UPD

Netzwerk Interlaken
Dr. phil. Doris Houbé, dipl. Erziehungsberaterin-Schulpsychologin, Leiterin Erziehungsberatung Interlaken

SCHOIO-Familienhilfe Langenthal
André Chavanne, Institutionsleiter, SCHOIO-Familienhilfe, Langenthal

Anmeldung

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Infos

Anmeldung

Anzahl Teilnehmende ist beschränkt!
Anmeldeschluss: Freitag, 12. Oktober 2018

Zielgruppe

Fachpersonen aus den Berufsfeldern Sozialarbeit, Gesundheit, Schule, Kindesschutz, Kindesschutzbehörden und (betroffene) Eltern

Credits

6 Credits SGKJPP
6 Credits SGPP
6 Stunden FSP

 

Teilnahmegebühren

Tagungskosten mit Pausenverpflegung und Mittagessen: CHF 150.—
Bitte beachten Sie, dass vorgängig das Anmeldeformular ausgefüllt werden muss. Sie erhalten anschliessend eine Bestätigung/Rechnung. Besten Dank.


Der Betrag ist zu überweisen auf Konto IBAN: CH62 0900 0000 1504 8017 4 zugunsten von

OK Tagung KpbE, c/o Stiftung Battenberg, Bürozentrum
Collègegasse 8
2502 Biel/Bienne.


Betroffene erhalten Preisreduktion auf Anfrage.

Kontakt

Organisationskomitee Tagung KpbE 2018
Comité d’organisation congrès eppp 2018
c/o Stiftung|Fondation Battenberg
Bürozentrum
Collègegasse 8
2502 Biel/Bienne

contact@kpbe-eppp.ch

Veranstaltungsort & Lage

Kongresshaus Biel
Zentralstrasse 60
2501 Biel/Bienne

Zu Fuss erreichbar in 8 Minuten ab Bahnhof (siehe linke Grafik unter “Lageplan”)
Parkmöglichkeit vis-à-vis Kongresshaus (siehe rechte Grafik unter “Lageplan”)

Lageplan

Parking

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